St. Marien Quickborn

St. Marien Quickborn - Kurzer Kamp 2 - 25451 Quickborn - Tel.: 04106 / 2422 - E-Mail - Öffnungszeiten
Startseite
Offizielles
Gottesdienstordnung
Pfarrbrief
Kindergarten
Caritas
Stiftung
Schule
Termine
Newsletter
Regelmäßige Treffen
Pfadfinder
Zeltlager
Chronik
Gotteshaus
St. Marien Shop
Geogr. Lage Quickborns
Gästebuch
Links
Kontakt
Impressum

 

Pfarrbrief Dezember 2008 - Februar 2009

Der Online-Pfarrbrief ist in folgende Rubriken untergliedert:

  1. Vorwort
  2. Nachrichten aus dem Leben der Pfarrgemeinde
  3. Gottesdienste

Aktuelles und Speciales:

  1. Buchneuerscheinung von Pfr. Guttmann - "Kraft des Ursprungs"
  2. Pfarrbrief-Archiv (ab 2003)
  3. PGR-Protokolle lesen
  4. Hilfe für Sri Lanka
  5. Wunschliste
  6. Galerie der Erinnerungen
  7. St. Marien Logo


1. VORWORT

Liebe Mitglieder unserer Gemeinde!

Jedes Kind kennt den Reim: "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür." Über Sinnhorizont solcher Verse denkt ein Kind nicht nach. Es kann gar nicht abwarten, bis das 4. Licht entzündet wird. Heiligabend kann nicht mehr weit sein.

"Warum vier Kerzen auf dem Adventskranz?", fragte ich einmal im Religionsunterricht. Die richtige Antwort: "Weil es vier Adventssonntage gibt." "Und warum gibt es vier Adventssonntage, und nicht drei oder fünf?", fragte ich weiter.

Wir stoßen nun an eine Wissensgrenze. Wie können wir das Geheimnis der Zahl ‚vier' ergründen? Hilfe gibt der jüdische Kalender, denn die Anhänger der ältesten aller monotheistischen Religionen schreiben gegenwärtig das Jahr 5769. Da können wir mit unseren kümmerlichen 2008 Jahren gar nicht mithalten. Und warum ist die Jahreszahl der Juden so hoch? Antwort: Sie ergibt sich aufgrund nachgerechneter biblischer Geschichte. Die Juden meinten, mit dieser Berechnung die Erschaffung der Welt bestimmen zu können.

Selbst diese jüdische Jahreszahl ist natürlich nichts im Vergleich zu den modernen Erkenntnissen der Kosmosgeschichte, die ganz andere zeitliche Dimensionen des Universums voraussetzen. Das bringt allerdings die Messiaserwartung nicht ins Ungleichgewicht. Als Jesus vor etwa 2000 Jahren geboren wurde, ging man einfach davon aus, dass die Menschheit seit fast Vierjahrtausenden auf den Messias wartete.

Bevor Johann Hinrich Wichern (1808-81), Begründer der Inneren Mission in Hamburg, 1839 einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen aufhängen ließ, 19 kleine rote für die Werktage und 4 große weiße für die Sonntage, setzte bereits über tausend Jahre vorher Papst Gregor d. Gr. (540-604) die Zahl der Adventssonntage auf ‚vier' fest. Er tat es in Anlehnung an den jüdischen Kalender, der bei Jesu Geburt die Jahreszahl 3761 aufwies. Für jedes angefangene Jahrtausend der Messiaserwartung setzte der Papst einfach ‚einen' Adventssonntag an.

Inzwischen leben wir im 3. Jahrtausend nach dem Ereignis der Menschwerdung Gottes. Die Hoffnung, dass Jesus Christus mit Macht und Herrlichkeit einmal wiederkommt, geben wir Christen nicht auf. Was wäre, wenn wir zu den bereits üblichen vier Kerzen noch weitere drei hinzufügten als Zeichen unseres Glaubens an die Wiederkunft Christi? Sieben Lichter auf dem Adventskranz machen deutlich, dass wir hoffnungsvoll das Kommen des bereits Gekommenen erwarten. "Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin", lauten die trostvollen Worte Jesu (Joh 14,3). Dieses Lichtzeichen wäre sinnvoller Ausdruck unseres immerwährenden Advents.

Auch im Namen unserer Gemeindereferentin Elisabeth Schwiderski wünsche ich ein freudiges Zugehen auf das Fest unserer Erlösung.

Pfarrer Wolfgang Guttmann

nach oben zurück


2. NACHRICHTEN AUS DEM LEBEN UNSERER PFARRGEMEINDE

- Im Beisein von Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke fand am Sa., 27.09., unser 25. Ausländerfest statt. Bei besten Wetterbedingungen entstand eine wohltuend folkloristische Atmosphäre. Unser Jubiläumsfest brachte einen erstaunlichen Erlös in Höhe von € 4.817,49. Auf Wunsch der Gestalter soll der Erlös zu gleichen Teilen weitergeleitet werden an den Hamburger Blinden- und Sehbehindertenverein sowie an das Quickborner Förderkonzept ‚Deutsch als Zweitsprache' der Realschule Heidkamp. Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses erinnerungswürdigen Festes beitrugen. Das 26. Ausländerfest findet am Sa., 26.09.09, statt.

- Seelsorger sein zu dürfen, ist ein Geschenk und für mich die schönste Aufgabe überhaupt. Seit vielen Jahren darf ich nun diesen Dienst im Auftrag des Bischofs verrichten, worüber ich sehr dankbar bin. Im Monat Dezember jährt sich der Tag meiner Priesterweihe zum 25. Mal. Zusammen mit unserer Pfarrgemeinde sowie weiteren Gästen würde ich dieses Ereignis gern am So., 14.12., 3. Adventssonntag, begehen. Alle Gemeindemitglieder lade ich zum Festhochamt, 10.00 Uhr, sowie zur anschließenden Begegnung im Gemeindehaus sehr herzlich ein.

- Rorate-Messen sind Eucharistiefeiern im Advent. Noch bei Dunkelheit werden sie am frühen Morgen bei Kerzenlicht gefeiert. Der Name "Rorate" kommt von dem lateinischen Anfangswort des Eröffnungsverses "Tauet, ihr Himmel, von oben" (Jes 45,8). In dieser Adventszeit werden jeweils an zwei Donnerstagen etwa 35-minütige Rorate-Messen gefeiert: 04. und 18.12. Beginn jeweils 06.00 Uhr.

- "Buscamos la paz" - "Kinder suchen Frieden" unter diesem aus Kolumbien kommenden Leitwort steht die Sternsingeraktion 2009. Bundesweit findet diese segensreiche Aktion nun schon zum 51. Mal statt. Auch aus unserer Pfarrgemeinde bereiten sich Mädchen und Jungen wieder auf die Sternsingeraktion am So., 11.01., vor. Die Sternsinger kommen an diesem Tag gern in Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus und bringen an Ihre Tür mit Kreide das Zeichen des Segens an: 20 + C + M + B + 09 (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus). Zugleich freuen sich die Sternsinger über Ihre Gabe für die armen Kinder in der Welt, "damit Kinder heute leben können". Im Januar 2008 trugen die Sternsinger in unserer Pfarrgemeinde den stolzen Betrag von € 3.777,78,-- zusammen. Im Erzbistum Hamburg wurden über € 397 Tsd. gesammelt, bundesweit fast € 40 Millionen. Anerkennung und Dank gilt denjenigen, die zusammen mit unserer Gemeindereferentin Elisabeth Schwiderski die sorgfältig geplante Aktion durchführen helfen. Wer ausdrücklich einen Besuch durch unsere Sternsinger wünscht, teile dies bitte im Pfarrbüro mit, bzw. trage sich in die in der Kirche ausliegende Besuchsliste ein.

- Weihbischof Norbert Werbs wird am So., 04.10.09, 10.00 Uhr, in unserer Kirche das Sakrament der Firmung spenden. Die Firmkandidaten werden für die spätestens im Januar beginnende Firmvorbereitung eine schriftliche Einladung erhalten. Wer als Vierzehnjährige(r) bis Mitte Dezember noch nicht benachrichtigt wurde, teile dies bitte unserer Gemeindereferentin Elisabeth Schwiderski mit.

- Die Ausgestaltung unseres Kirchplatzes als "Platz des Volkes Gottes" ist einmalig. Durch einen individuell beschrifteten Klinkerstein kann sich jeder auf seine Weise ‚verewigen'. Jedes Jahr kommen neue "Lebende Steine" hinzu. Für Interessenten besteht bis Ende Januar die Möglichkeit, mit einer Zeichnungsurkunde (liegen in der Kirche aus) neue "Lebende Steine" in Auftrag zu geben. Diese werden nach dem Hochamt am So., 31.05., Pfingstsonntag, auf unserem Kirchplatz eingefügt.

- Die Bibel gemeinsam lesen und Gottes Wort gemeinsam ins Leben umsetzen - in diesem Geist laden die Kirchengemeinden Quickborns im Monat Februar zu vier Ökumenischen Bibelgesprächen ein. Diesmal steht das Johannesevangelium im Mittelpunkt der Betrachtungen. Alle sind hierzu herzlich eingeladen. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte den Informationen auf Seite 15.

- Das nächste Sommerzeltlager der Kinder findet in Goldenstedt bei Vechta statt. In der Zeit von So., 19., bis Do., 30. Juli, können 60 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren erholsame und abwechslungsreiche Ferientage verbringen. Anmeldungen können ab sofort erfolgen.

- "Kommt mit an einen einsamen Ort", unter diesem Leitwort finden von Mo., 07. bis Fr. 11.09.09 für 12 Personen in der Abtei Heilig Kreuz in Herstelle/Weser Tage der Besinnung statt. Wer in Gelassenheit geistliche Gespräche führen und sich vom Gebet der Benediktinerinnen mit-tragen lassen möchte, kann sich anmelden. Information und Anmeldung liegen im Schriftenstand aus.

- Das Titelbild dieses Gemeindebriefes zeigt unsere St.-Marien-Kirche im Lichterglanz der neu installierten Außenbeleuchtung. Ermöglicht durch viele Spenden von Gemeindemitgliedern und durch unserer Gemeinde nahestehenden Wohltätern anlässlich meines Jubiläumsgeburtstages im November letzten Jahres, konnte diese sehr sehenswerte Beleuchtungsanlage nun verwirklicht werden. Dank Ihnen allen. Die Leuchtkraft unserer schönen Kirche möge hinweisen auf die wirkliche Lichtquelle: den ewigen Glanz des Göttlichen. - Bild der beleuchteten Kirche

Pfarrer Wolfgang Guttmann

nach oben zurück