Pfarrbrief Dezember 2006 bis Januar 2007
Der Online-Pfarrbrief ist in folgende Rubriken untergliedert:
- Vorwort
- Nachrichten aus dem Leben der Pfarrgemeinde
- Aktuelle Gottesdienstordnung
- Krankenbesuche
- Caritas
- Dekanat
Aktuelles und Speciales:
- Buchneuerscheinung von Pfr. Guttmann - "Kraft des Ursprungs"
- Pfarrbrief-Archiv (ab 2003)
- PGR-Protokolle lesen
- Hilfe für Sri Lanka
- Wunschliste
- Galerie der Erinnerungen
- St. Marien Logo
1. VORWORT
Liebe Mitglieder unserer Gemeinde!
Wer betrachtet schon bewundernd einen Baumstumpf? Fährt vorsichtig mit der Hand über die Rinde? Betrachtet die Maserung ebenso wie
die Risse und Bruchstellen? Ein Baumstumpf braucht viele Jahre, bis er eine gewisse Größe erreicht, mehr noch: darüber reckte
sich einstmals ein mächtiger Baumstamm empor, ein Baum - eine stattliche Erscheinung.
Irgendwann war dieser Baum nicht mehr. Durch ein Ereignis - Baumkrankheit, Unwetter oder Fällen - blieb nur noch ein Stumpf
übrig. Ein bizarres Gebilde, was nur noch Geschichte darzustellen vermag, von dem aber für die Zukunft nichts zu erwarten ist.
Hinein in eine Zeit beträchtlicher Unruhe richtet der Prophet Jesaja diese bildhafte Botschaft: "Seht, Gott fällt die
mächtigen Bäume, und alles, was hoch ist, wird niedrig. Doch aus dem Baumstupf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb
aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
Vom Baum steht nur noch ein trauriger Rest. Ein Wunder, wenn sich wieder ein Trieb zeigte. Aber erwarten wir als Christen
nicht so ein Wunder? Erwarten wir nicht, dass aus Altem Neues entstehen kann? Erwarten wir nicht, dass aus Entzweiung ein Geist
der Versöhnung entsteht? Erwarten wir nicht, dass die Nacht vorbeigeht, und ein neuer Tag anbricht - durch Gott und in Gott?
Hoffnungsvoll singen wir Christen: "Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart. Wie uns die Alten sungen, aus
Jesse kam die Art." Der Maler - Siger Köder - nimmt dieses biblisch-poetische Bild auf.
Er zeichnet eine Rose, die aus einem Holz hervorgeht, dass wie leblos erscheint. Strahlkraft gewinnt die Rose
durch das von oben hereinströmende Licht. Die vorherrschende Farbe tief rot, Farbe der Liebe und des Blutes, weist hin
auf die messianische Lebensgeschichte des Jesus von Nazareth, dessen Glut der Liebe sich widerspiegelt im Umfeld des
leblosen Baumstumpfs.
Auch heute gibt es im Leben vieler beeinträchtigende Risse und Bruchstellen. Aber gerade diese Menschen sollen wissen: wir dürfen
das Leben bewundern, es ist mehr als eine Ansammlung von Genen und Molekülen. Da ist Liebe, göttliche Liebe. Und Liebe lässt
wachsen, selbst dort, wo viele schon die Hoffnung auf Leben aufgegeben haben. Die prophetischen Worte werden sich erfüllen: "Stärker
als der Tod ist die Liebe (Hld 8,6)" und "Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat" (Joh 3,14).
Auch im Namen unserer Gemeindereferentin Elisabeth Schwiderski wünsche ich Ihnen eine besinnliche und erfüllte Zeit im Zugehen
auf das Fest unserer Erlösung.
Ihr Pfarrer Wolfgang Guttmann
nach oben zurück
2. NACHRICHTEN AUS DEM LEBEN UNSERER PFARRGEMEINDE
- Das 23. Ausländerfest, Sa., 23. Sept., brachte einen Erlös in Höhe von € 4.213,04. Bei strahlendem Sonnenschein sowie
einladender folkloristischer Atmosphäre wurde dieser erstaunliche Betrag durch über zweitausend Gäste zusammengetragen. Die aus
vielen Ländern kommenden Gestalter des Festes waren mit Begeisterung wieder dabei und sorgten bis in den späten Abend für
einen reibungslosen Verlauf. Auf Wunsch der Gestalter soll der Erlös nach Abzug eines Kostenbeitrages, der
in der Pfarrgemeinde verbleibt, zu gleichen Teilen an zwei soziale Projekte weitergeleitet werden: 1.: Opfer des Atomkraftwerkunfalls
von Tschernobyl und 2.: Opfer des schweren Vulkanausbruches in Ecuador vor einem Jahr. Beiden Projekten wird
eine Zuwendung von jeweils € 1.800,-- zugehen. Unser ausdrücklicher Dank gilt allen, die als Gestalter zum Gelingen
des diesjährigen Ausländerfestes beitrugen. Das 24. Ausländerfest findet Sa., 22. Sept. 2007, statt.
- Die am 04./05. Nov. bistumsweit durchgeführte Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahl hat auch in unserer Quickborner
Pfarrgemeinde zu teilweisen Neubesetzungen beider Gremien geführt. 4 von 10 Mitgliedern des bisherigen Pfarrgemeinderates
werden auch im neu gewählten Gremium mitwirken, im Kirchenvorstand sind es fünf. Aufgrund der Stimmenauszählung durch den
Wahlvorstand (Dr. Christoph Balbach, Wilhelm Brenzinger, Dieter Häger, Sabine Heckmann, Jürgen Kuper, Rainer Ronke, Pfr. Wolfgang
Guttmann) gehören dem Pfarrgemeinderat künftig an: Astrid Bark (H.), Theresa Mönkehaus (HH), Dorothe Driessen (E.), Renate Seidel
(Qu.), Michael Artmann (Qu.), Ulrich Brümmer (Bö.), Jörg Belden (Qu.), Sonja Martens (Qu.), Christel Heidemanns (Qu.) und Antonia
Schmidt (Qu.). Als Nachrücker stehen bereit: Michael Voss (Qu.), Irene Hildebrandt (Ha.), Hermann Bolle (Qu.), Adam Dahnke (Qu.)und
Doloris Hübner (E.). In den Kirchenvorstand wurden gewählt: Wolfgang Wiese (E.), Dr. Jürgen Heinrich (Qu.), Björn Mönkehaus (HH),
Felicitas Straßberger (Qu.), Jörg Komsthöft (Qu.), Johanna Schmaltz (Qu.), Stefan Hügens (H.), Thorsten Eckart (Qu.),
Margot Kube (Qu.) und Angela Bolle (Qu.). Auf der Nachrückliste stehen: Helmut Schulte (Qu.), Karl-Heinz Napierala (Nord.),
Joachim Müller (Qu.), Michael Eitenbenz (E.), Sandra Meyer (Qu.) und Claus-Peter Fiack (Qu.). Dank allen, die zu einer
fairen und zugleich spannenden Wahl beigetragen haben. Mit Beginn des neuen Jahres werden die neuen Gremien ihre Arbeit aufnehmen.
- Vor der Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahl signalisierten einige Gremiumsmitglieder, nicht mehr zu kandidieren.
Dazu gehören: Eva Christina Brandes (Qu.), Bernd-Roland Eufinger (Qu.), Sabine Heckmann (H.), Monika Seimer (Qu.) und Ursula
Wohlers (Qui.) vom Pfarrgemeinderat. Vom Kirchenvorstand: Dieter Häger (Qu.) und Siegfried Preißner (H.). Viele von ihnen haben
durch ihre Gremiumsarbeit über lange Zeit das Leben unserer Pfarrgemeinde engagiert und sehr verantwortungsvoll mitgestaltet.
Ihnen gelten in besonderem Maße unsere Anerkennung und unser persönlicher Dank. Unser Trost und unsere Zuversicht: erfreulicherweise
werden alle ehemaligen Gremiumsmitglieder auch weiterhin ihre Dienste zum Aufbau unserer Quickborner Pfarrgemeinde einbringen.
- Rorate-Messen sind Eucharistiefeiern, die ausschließlich im Advent begangen werden. In der Regel werden sie am frühen Morgen
und wegen der Dunkelheit bei Kerzenlicht gefeiert. Der Name "Rorate" kommt von dem lateinischen Anfangswort des Eröffnungsverses
"Tauet, ihr Himmel, von oben" (Jes 45,8). Im Zugehen auf das Weihnachtsfest werden in der Adventszeit in unserer Kirche
Rorate-Messen gefeiert. Wer es von Ihnen einrichten kann, donnerstags am frühen Morgen dabei zu sein, ist herzlich
eingeladen: Do., 07., 14. und 21. Dez., Beginn jeweils 06.00 Uhr.
- Für Ihre Gabe in den Kollektenkorb kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden. Bekanntermaßen gibt es diese
Möglichkeit schon seit langem für die großen Opfertütenkollekten wie ADVENIAT und MISEREOR u. a.
Durch Kirchenvorstandsbeschluss kann eine Spendenbescheinigung nun auch für Kollekten zum "Unterhalt unserer Pfarrgemeinde"
ausgestellt werden. Über einen von Ihnen festgesetzten Betrag (beispielsweise € 100,-- für das Kalenderjahr 2007) erhalten Sie in
gewünschter Stückelung durch unsere Pfarrsekretärin Frau Link sogenannte "Kollektenscheine". Diese geben Sie nach
persönlichem Empfinden an verschiedenen Sonntagen in entsprechender Stückelung in den Kollektenkorb. Über die Höhe der von
Ihnen erworbenen Kollektenscheine erhalten Sie sofort im Pfarrbüro eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung. Unser
Kirchenvorstand folgt damit einem Modell, welches bereits in ähnlicher Weise in anderen Kirchengemeinden praktiziert wird.
- "Tianay ny Haritanan´Atra" - "Kinder sagen ja zur Schöpfung" - unter diesem von der Insel Madagaskar stammenden Leitwort steht die
Sternsingeraktion 2007. Mädchen und Jungen aus unserer Pfarrgemeinde bereiten sich auf dieses Ereignis am So., 07. Jan., vor. Die
Sternsinger kommen an diesem Tag gern in Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus und bringen an Ihre Tür mit Kreide das
Zeichen des Segens an: 20 + C + M + B + 07 (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus). Zugleich freuen sich die
Sternsinger über Ihre Gabe für die armen Kinder in der Welt, "damit Kinder heute leben können". Im Januar 2006 trugen die Sternsinger
in unserer Quickborner Pfarrgemeinde den stolzen Betrag von € 3.705,98 zusammen. Im Erzbistum Hamburg wurden über
€ 379 Tsd. gesammelt, bundesweit über € 38 Millionen. Anerkennung und Dank gilt denjenigen, die zusammen mit unserer
Gemeindereferentin Elisabeth Schwiderski die sorgfältig geplante Aktion durchführen helfen. Wer ausdrücklich einen Besuch durch
unsere Sternsinger wünscht, teile dies bitte im Pfarrbüro mit bzw. trage sich in die in der Kirche ausliegende Besuchsliste ein.
Pfarrer Wolfgang Guttmann
nach oben zurück
3. GOTTESDIENSTORDNUNG
Gottesdienste an den Werktagen:
Eine Übersicht mit den Werktagsgottesdiensten finden Sie hier.
Beichtgelegenheiten:
samstags, 18.00 Uhr in der Versöhnungskapelle; weitere Beichtgelegenheiten nach Vereinbarung und bei den Terminen
Hl. Messe in polnischer Sprache
Am 2. und 4. Sonntag im Monat in Pinneberg, St. Pius, Feldstr. 39 um 11.15 Uhr.
Marien-Café nach dem Hochamt
Nach dem Hochamt sind alle ins Marien-Café (Gemeindesaal) eingeladen.
nach oben zurück
4. KRANKENBESUCHE
Unseren Alten und Kranken wird gern ein
Besuch gemacht und die hl. Kommunion ins Haus gebracht. Bitte geben Sie
Nachricht, wenn jemand in Ihrer Verwandtschaft oder in der Pfarrgemeinde
sich auf einen Besuch freut. An dieser
Stelle gilt unseren kranken und älteren Gemeindemitgliedern ein besonders
herzlicher Gruß.
nach oben zurück
5. CARITAS
Kurzer Kamp 2, 25451 Quickborn
Tel. + Fax: 04106 / 82375
Sprechzeiten: dienstags: 14-17 Uhr, freitags: 9-12 Uhr
Der Migrationsdienst ist ein Fachdienst der Caritas. Neben sozialpädagogischer Arbeit hat bei der Beratung die Berücksichtigung der
jeweiligen Sprache und Kultur eine besondere Bedeutung.
In unseren Beratungsstellen werden MigrantInnen aus unterschiedlichen Kulturen beraten. Das verlangt von uns
BeraterInnen natürliche Weltoffenheit sowie ein hohes Maß an politischem und kulturellem Interesse.
Die Sorgen aller Ratsuchenden sind unterschiedlich:
- rechtliche Fragen (wie z.B. Ausländergesetz);
- familiäre Fragen (wie Ehe- / Partnerschaft oder Erziehungs / Generationskonflikte);
- soziale Fragen (wie Arbeitsplatz oder Wohnraum);
- schulische oder berufliche Perspektiven,
- sowie Erkrankung, Behinderung, Suchtgefahr oder Strafsachen und viele andere.
Wir beraten persönlich, begleiten und vermitteln im Sinne größtmöglicher Integration.
Unsere Kooperationspartner sind u.a. öffentliche Stellen, Fachdienste, Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Justiz.
Wir erfüllen den Auftrag der Kirche durch unser christliches Menschenbild.
Für die Unterstützung, die ich in der Quickborner Pfarrgemeinde erfahren darf, danke ich im Namen aller Ratsuchenden.
Andja Zdravac - Dipl.-Sozialarbeiterin
nach oben zurück
6. DEKANAT
Dekanatsjugendreferentin: Frau Melanie Gerhardt.
Zu allen Dekanatsjugendveranstaltungen gibt es weitere Informationen im Dekanatsjugendbüro:
Kath.-Jugend Dekanat Itzehoe
Beselerstr. 4a
25335 Elmshorn
Tel.: 04121-261241 FAX: 04121-261242
E-Mail:dekanatsjugend-iz@web.de
nach oben zurück