1. VORWORT
Liebe Mitglieder unserer Gemeinde!
Nicht wenige Zeitgenossen fragen danach, ob die Botschaft von Ostern wirklich wichtig ist? Kann man die Behauptung, dass Jesus
aus dem Grab auferstanden sei, nicht ein wenig entschärfen? Die Auferstehung Jesu ließe sich doch als eine urbildliche
mythologische Sehnsucht des Menschen darstellen, ohne Wirklichkeit zu werden.
Hinzugefügt wird, die christliche Botschaft habe mit der Nächstenliebe sowie der Bereitschaft zu Versöhnung und Frieden
soviel Positives für das Zusammenleben der Menschen zu bieten, so dass man die Sache mit der Auferstehung Jesu gut in den
Hintergrund schieben könnte.
Als ich in Jerusalem am leeren Grab Jesu über das Geheimnis unseres christlichen Glaubens nachdachte, kamen mir die Worte
des Apostels Paulus in den Sinn. Für ihn ist die Auferstehung Jesu die tragende Säule, mit der alles steht und fällt: "Wenn Christus
nicht auferstanden ist, dann ist unser Glaube sinnlos" (vergl. 1 Kor 15, 17).
Ein heftiges Wort, denn es hieße: Wenn Jesus Christus nicht auferstanden ist, dann lasst uns das Leben genießen bis zum Abwinken, denn
morgen sind wir tot. Wer aber könnte so leben?
Natürlich lässt sich die Auferstehung Jesu nicht beweisen. Keiner war dabei, als Jesus auferstand. Es gibt kein Foto, kein Video.
Allerdings gibt es das Zeugnis der vielen Frauen und Männer, die den Auferstandenen gesehen und mit ihm gegessen und getrunken
haben. Dennoch ist es so, als ob Auferstehung jenseits liegt von Raum und Zeit. Uns fehlen passende Worte für göttliche Wirklichkeiten.
Weil wir aber nur in den Dimensionen von Raum und Zeit denken können, also zugängliche Bilder brauchen, zugleich aber auch
wissen, dass es einen Lebensraum jenseits von Raum und Zeit gibt, hat es Sinn, wenn wir in der Osternacht singen:
"Das Grab ist leer, der Held erwacht, der Heiland ist erstanden" (GL 874)
An Ostern wird unser Glaube in außergewöhnlicher Weise angefragt und herausgefordert. Wir Christen haben dem irdischen
Zeitgeist eine Menge entgegenzusetzen: eine unendliche Lebensperspektive verbunden mit einer Erkenntnis, die alles Raum-Zeitliche
sprengt: die Liebe. Die Bibel kennt diese alles überbietende Kraft: "Stärker als der Tod ist die Liebe" (vgl. Hohelied 8,6)
In Jesus ist uns diese grenzenlose Liebe begegnet. Tatsächlich: Kein Grab kann Liebe festhalten. Und wenn wir an den
Gräbern unserer Lieben stehen, dann steigt in uns der sehnlichste Wunsch auf, dass sie für immer bei Gott
gut aufgehoben sind. Wir wünschen es ihnen, weil wir es zutiefst auch uns selber wünschen.
Auch im Namen von Frau Schwiderski frohe und gesegnete Ostern in der Freude unseres
AUFERSTANDENEN CHRISTUS,
Ihr Pfarrer Wolfgang Guttmann
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2. NACHRICHTEN AUS DEM LEBEN UNSERER PFARRGEMEINDE
- Strahlend über viele frohmachende Erfahrungen kehrten bei vergleichsweise erträglichem und trockenem Wetter
unsere Sternsinger von ihren Hausbesuchen am So., 08. Jan., wieder in unser Gemeindehaus zurück. Neben vielen Süßigkeiten
trugen 14 Sternsingergruppen den bemerkenswerten Spendenbetrag von € 3.705.98 (2005: € 5.157,51) zusammen. Zur Linderung
der Kinderarmut in der Welt wurde dieser Betrag bereits an das Kindermissionswerk in Aachen weitergeleitet.
Neben den engagierten Sternsingern gilt unser Dank allen eifrigen Spendern sowie allen, die diese gelungene Sternsingeraktion
durchführen halfen.
- Meike Belden aus Quickborn ist die neue Betreuerin unserer Eltern-Kind-Gruppen (Kinder von 1 ½ bis 3 J.). Mit dem Monat Februar
trat sie die Nachfolge der Erzieherin Gabriele Lechner an, die nach Abstimmung mit dem Erzbistum Hamburg sowie den
örtlichen Kommunen nun ausschließlich für die pädagogische Betreuung der Kinder unseres Kindergartens (Kinder ab 3 J.) tätig sein
wird. Mit der ebenfalls als Erzieherin ausgebildeten Frau Belden konnte der Kirchenvorstand erfreulicherweise wieder
eine qualifizierte Kraft für die Betreuung unserer beiden Kinderspielkreisgruppen engagieren. Frau Belden wünschen wir
viel Freude in ihrer neuen Aufgabe.
- "Wenn Dein Kind Dich morgen fragt", unter diesem Leitwort findet in unserer Pfarrgemeinde bis Ende September d. J. ein
umfassender Glaubenskurs statt. Zu verschiedenen Fragen kirchlichen Lebens werden bekannte Frauen und Männer aus unserem Erzbistum
und darüber hinaus zu Vertiefungen im Glaubensleben verhelfen und Mut zu machen zu einem bewussten Leben in der
Nachfolge Christi. Diese Sternstunden des Glaubens, jeweils dienstags 20.00 Uhr, werden begleitet durch kirchenmusikalische
Beiträge aus unserer Pfarrgemeinde. Nach der etwa einstündigen Feier in der Kirche kann im Gemeindehaus im Beisein
des/r ReferentIn das Thema des Abends vertieft werden. Zum Glaubenskurs sind eingeladen alle Interessierten von nah
und fern. Achten Sie bitte auf weitere Veröffentlichungen.
- Unser Caritaskreis verlegt wegen der Sternstunden des Glaubens seine monatlichen Treffen ab sofort von dienstags
auf montags. Bis einschließlich September 2006 finden die Treffen jeweils am 3. Montag im Monat, 19.30 Uhr, statt. Wer übrigens
die Caritas-Arbeit durch sein Engagement in unserer Pfarrgemeinde unterstützen möchte, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen.
- Durch Gottesdienste und Veranstaltungen bereitet sich unsere Pfarrgemeinde auf das größte Fest der Christenheit, auf
Ostern, vor. Was für Ihre persönliche Vorbereitung in unserer Gemeinde angeboten wird, entnehmen Sie bitte der ausliegenden
Broschüre "Ostern entgegen".
- Für Ihre Gabe in unseren Kollektenkorb kann ab sofort eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden. Bekanntermaßen gibt
es diese Möglichkeit für die großen Spendentütenkollekten wie ADVENIAT und MISEREOR u. a. schon seit Jahrzehnten. Aufgrund des
Beschlusses unseres Kirchenvorstandes ist es nun zusätzlich auch für Kollekten zum "Unterhalt unserer Pfarrgemeinde" möglich.
Die Praxis für Sie: über einen von Ihnen festgesetzten Betrag erhalten Sie in gewünschter Stückelung durch unser Pfarrbüro sogenannte
"Kollektenscheine". Diese geben Sie nach persönlichem Empfinden an verschiedenen Sonntagen in entsprechender Stückelung in den
Kollektenkorb. Über die volle Beitragshöhe der von Ihnen erworbenen Kollektenscheine erhalten Sie im Pfarrbüro eine steuerlich
absetzbare Spendenbescheinigung. Unser Kirchenvorstand folgt damit einem Modell, welches es bereits in ähnlicher Weise
in anderen Kirchengemeinden gibt.
- Die Bereitschaft zur finanziellen Übernahme von Gegenständen aus unserer Wunschliste ist erfreulicherweise groß. Ein
herzliches Vergelt´s Gott sowie einen aufrichtigen Dank allen, die durch ihre Gabe das Leben unserer Pfarrgemeinde nachhaltig
unterstützen helfen.
- Über alles, was während der Klausurtagung (17.-19. März) im Edith-Stein-Haus in Parchim durch Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand
beraten wurde, wird ausführlich in der Gemeindeversammlung informiert: So., 26. März, 11.15 Uhr, im Gemeindehaus. Alle sind dazu
herzlich eingeladen.
- Marie bzw. Maria werden lt. aktueller Umfrage auch heute als Taufnamen favorisiert. Nicht allein der wohllautende
Klang wird Eltern motivieren, ihrer Tochter diesen wunderbaren Namen zu geben. Das geheimnisvoll Heilige dieser biblischen
Gestalt spielt bei der Namensgebung sicherlich eine nicht zu unterschätzende Rolle. Während der Andachten im Marienmonat Mai bietet
sich beste Gelegenheit, die biblische Gestalt der Gottesmutter in ihrem Bezug auf ihren Sohn Jesus Christus meditativ zu
erschließen. Die Andachten mittwochs 3., 10., 17., 24. und 31. Mai werden als Maiandachten gefeiert. Beginn jeweils 18.00 Uhr.
- Unser Kirchweihfest begehen wir am So., 28. Mai. Dankbar erinnern wir uns an die Einweihung der ersten St.-Marien-Kirche am
1. Mai 1953 sowie an die Einweihung unseres neuen Gotteshauses im Kalenderjahr 2000, ebenfalls am 28. Mai. Das Festhochamt
beginnt um 10.00 Uhr, zu dem die gesamte Pfarrgemeinde eingeladen ist. Anschließend ist bei Speisen und Getränken
buntes Programm rund um unseren Kirchturm. Laden Sie bitte auch in Ihrem Umfeld zu unserem Kirchweihfest ein.
- Das diesjährige Sommerzeltlager findet in Wieren bei Uelzen statt. In der Zeit vom Fr. 04. bis Di., 15. Aug. können
60 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren erholsame und abwechslungsreiche Ferientage verbringen. Anmeldungen können
ab sofort erfolgen.
- "Kommt mit an einen einsamen Ort", unter diesem Leitwort finden von Mo., 25. bis Fr. 29. Sept. für 12 Personen in der
Abtei Heilig Kreuz in Herstelle/Weser Tage der Besinnung statt. Wer in Gelassenheit geistliche Gespräche führen und sich
vom gesungenen Chorgebet der Benediktinerinnen mittragen lassen möchte, kann sich als TeilnehmerIn anmelden. Informationen
einschließlich Anmeldung entnehmen Sie bitte der im Schriftenstand ausliegenden Ausschreibung.
Pfarrer Wolfgang Guttmann
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3. GOTTESDIENSTORDNUNG
Gottesdienste an den Werktagen:
Eine Übersicht mit den Werktagsgottesdiensten finden Sie hier.
Beichtgelegenheiten:
samstags, 18.00 Uhr in der Versöhnungskapelle; weitere Beichtgelegenheiten nach Vereinbarung und bei den Terminen
Hl. Messe in polnischer Sprache
Am 2. und 4. Sonntag im Monat in Pinneberg, St. Pius, Feldstr. 39 um 11.15 Uhr.
Marien-Café nach dem Hochamt
Nach dem Hochamt sind alle ins Marien-Café (Gemeindesaal) eingeladen.
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4. KRANKENBESUCHE
Unseren Alten und Kranken wird gern ein
Besuch gemacht und die hl. Kommunion ins Haus gebracht. Bitte geben Sie
Nachricht, wenn jemand in Ihrer Verwandtschaft oder in der Pfarrgemeinde
sich auf einen Besuch freut. An dieser
Stelle gilt unseren kranken und älteren Gemeindemitgliedern ein besonders
herzlicher Gruß.
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5. CARITAS
Kurzer Kamp 2, 25451 Quickborn
Tel. + Fax: 04106 / 82375
Sprechzeiten: dienstags: 14-17 Uhr, freitags: 9-12 Uhr
Der Migrationsdienst ist ein Fachdienst der Caritas. Neben sozialpädagogischer Arbeit hat bei der Beratung die Berücksichtigung der
jeweiligen Sprache und Kultur eine besondere Bedeutung.
In unseren Beratungsstellen werden MigrantInnen aus unterschiedlichen Kulturen beraten. Das verlangt von uns
BeraterInnen natürliche Weltoffenheit sowie ein hohes Maß an politischem und kulturellem Interesse.
Die Sorgen aller Ratsuchenden sind unterschiedlich:
- rechtliche Fragen (wie z.B. Ausländergesetz);
- familiäre Fragen (wie Ehe- / Partnerschaft oder Erziehungs / Generationskonflikte);
- soziale Fragen (wie Arbeitsplatz oder Wohnraum);
- schulische oder berufliche Perspektiven,
- sowie Erkrankung, Behinderung, Suchtgefahr oder Strafsachen und viele andere.
Wir beraten persönlich, begleiten und vermitteln im Sinne größtmöglicher Integration.
Unsere Kooperationspartner sind u.a. öffentliche Stellen, Fachdienste, Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Justiz.
Wir erfüllen den Auftrag der Kirche durch unser christliches Menschenbild.
Für die Unterstützung, die ich in der Quickborner Pfarrgemeinde erfahren darf, danke ich im Namen aller Ratsuchenden.
Andja Zdravac - Dipl.-Sozialarbeiterin
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6. DEKANAT
Dekanatsjugendreferentin: Frau Melanie Gerhardt.
Zu allen Dekanatsjugendveranstaltungen gibt es weitere Informationen im Dekanatsjugendbüro:
Kath.-Jugend Dekanat Itzehoe
Beselerstr. 4a
25335 Elmshorn
Tel.: 04121-261241 FAX: 04121-261242
E-Mail:dekanatsjugend-iz@web.de
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