1. VORWORT
Liebe Schwestern und Brüder!
Eigene Lebenserfahrung bestätigt: Anlass von Essen und Trinken muss nicht Hunger und Durst sein. Wir kommen am Tisch auch zusammen, um
uns auszutauschen, vom Leben anderer etwas mitzubekommen und gute Absichten erkennen zu geben.
Umgekehrte Erfahrungen gibt es auch: Leute, die etwas gegen uns haben, die über uns verärgert sind, mit ihnen gelingt es nicht,
gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen. Nicht, weil sie keinen Hunger bzw. Durst hätten, sondern weil atmosphärisch etwas nicht stimmt.
Miteinander essen und trinken hat was. Wenig-stens ein wenig in die Welt des anderen eintreten, vertraut werden. Sie kennen
gewiss die schöne Begebenheit der beiden Emmausjünger (Titelbild). Vielleicht lesen Sie sie einmal im
Lukasevangelium nach (24,13 ff). Die beiden wollen alles hinter sich lassen. Nichts wie weg von diesem Ort der Kreuzigung, sind doch
ihre Hoffnungen mitgekreuzigt worden sind.
Resigniert tauschen sich beide aus über den, dem ihre Hoffnung galt. Jedoch wird derjenige, über den sie sprechen, zu ihrem
unbekannten Gesprächspartner. Alles musste so kommen, wird er ihnen sagen. Dieser Wegbegleiter weckt in der Seele
der Niedergeschlagenen eine tiefe Sehnsucht.
Am vorläufigen Endpunkt des Weges angelangt kann sich keiner vorstellen, jetzt auseinander zu gehen. Die Emmausjünger werden nicht
sagen, wir haben jetzt Hunger und Durst. Vielmehr die drängende Bitte: "Bleib doch bei uns." Und er bleibt. Bei Tisch kommen sie
zusammen. Beim Essen und Trinken treten die Mutlosen in das Leben des anderen ein. Dabei geschieht es: Sie erkannten
IHN, als ER mit ihnen das Brot brach.
Für die Jünger hat die Tischgemeinschaft mit dem AUFERSTANDENEN bleibende Erinnerungen hin-terlassen. Zugleich weckt diese
Erfahrung einen Hunger und Durst, der über den leiblichen Bedarf hinausgeht.
"Tut dieses zu meinem Gedächtnis" (Lk 22,19) wird Jesus beim Abendmahl hinzufügen. Als Zeichen der Gemeinschaft mit dem
AUFERSTANDE-NEN vollziehen Christen dieses Mahl noch heute. Wer so etwas tut, möchte bei allem Kummer, aller Not und Sorge in
jenes Leben eintreten, das im Geist JESU neuen Mut, hilfreiches Selbstver-trauen und christliche Lebenshoffnung
schenkt. Was bedeutet uns die Teilnahme am Tisch Jesu?
Auch im Namen unserer Gemeindereferentin Elisabeth Schwiderski wünsche ich Ihnen eine neue Hinwendung zu unserem Gott des Lebens
sowie erfüllte Stunden in der Feier des größten Festes der Christenheit.
Ihr Pfarrer Wolfgang Guttmann
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2. NACHRICHTEN AUS DEM LEBEN UNSERER PFARRGEMEINDE
- "Kommt mit an einen einsamen Ort", unter diesem Leitwort finden von Mo., 03. bis Fr. 10. Okt. für 12 Personen in der
Abtei Heilig Kreuz in Herstelle/Weser Tage der Besinnung statt. Angesprochen sind Quickborner Gemeindemitglieder und alle, die unserem
Gemeindeleben nahe stehen. Wenn Sie Fragen des Glaubens auf die Spur kommen möchten, in Gelassenheit geistliche Gespräche führen wollen
und sich vom ge-sungenen Chorgebet der Benediktinerinnen mit-tragen lassen möchten, dann kommen Sie mit. Quartier für uns wird
das im Sommer 2004 neu eingeweihte Gästehaus sein. Weitere Informatio-nen einschließlich Anmeldungsmöglichkeit entnehmen Sie
bitte der im Schriftenstand ausliegen Ausschreibung.
- Über alles, was während der Klausurtagung (25.-27.02. in Parchim) von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat beraten
wurde, wird ausführlich in der Gemeindeversammlung informiert: So., 13. März, 11.15 Uhr, im Gemeindehaus. Alle sind dazu
herzlich eingeladen.
- Weihbischof Norbert Werbs wird am So., 20. Nov. 05, Mädchen und Jungen aus unserer Gemeinde das Sakrament der Firmung spenden.
Wer zu den Geburtsjahrgängen 1988 bis 1990 gehört und sich noch nicht angemeldet hat, sollte dies als Firmkandidat
umgehend tun. Das erste Treffen im Rahmen der Firmvorbereitung findet Sa., 05.03., statt
Schließlich auch das noch: Zwei Pfarrer unterhal-ten sich über die Firmvorbereitung. "Es wird immer schlimmer mit den
Firmlingen. Von zu Hause her wissen die so gut wie gar nichts. Es ist eine echte Plage. Ich habe sie nach den Namen der vier
Evangelisten gefragt, und als Antwort kam nur Josef und Nepumuk!" Meint sein Kollege: "Sei doch froh, dass sie wenigstens zwei
gewusst haben …!"
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3. GOTTESDIENSTORDNUNG
Gottesdienste an den Werktagen:
montags - freitags: 08.30 Uhr Laudes - Morgenlob
mittwochs: 08.45 Uhr: Heilige Messe; 18.00 Uhr Anbetung; 18.30 Uhr Rosenkranzgebet (im Mai: Maiandacht)
donnerstags: 15.00 Uhr Heilige Messe am 1. und 3. Donnerstag im Monat; 21.00 Uhr Heilige
Messe an jedem letzten Donnerstag im Monat
freitags: 08.45 Uhr: Heilige Messe; Ausnahme: 1. Freitag im Monat Herz-Jesu-Freitag: 19.30 Uhr Heilige Messe; anschl. Anbetung
Beichtgelegenheiten:
samstags, 18.00 Uhr in der Versöhnungskapelle; weitere Beichtgelegenheiten nach Vereinbarung und bei den Terminen
Gottesdienste:
Hl. Messe in polnischer Sprache
Am 2. und 4. Sonntag im Monat in Pinneberg, St. Pius, Feldstr. 39 um 11.15 Uhr.
Marien-Café nach dem Hochamt
Nach dem Hochamt sind alle ins Marien-Café (Gemeindesaal) eingeladen.
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4. KRANKENBESUCHE
Unseren Alten und Kranken wird gern ein
Besuch gemacht und die hl. Kommunion ins Haus gebracht. Bitte geben Sie
Nachricht, wenn jemand in Ihrer Verwandtschaft oder in der Pfarrgemeinde
sich auf einen Besuch freut. An dieser
Stelle gilt unseren kranken und älteren Gemeindemitgliedern ein besonders
herzlicher Gruß.
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5. CARITAS
Kurzer Kamp 2, 25451 Quickborn
Tel. + Fax: 04106 / 82375
Sprechzeiten: dienstags: 14-17 Uhr, freitags: 9-12 Uhr
Der Migrationsdienst ist ein Fachdienst der Caritas. Neben sozialpädagogischer Arbeit hat bei der Beratung die Berücksichtigung der
jeweiligen Sprache und Kultur eine besondere Bedeutung.
In unseren Beratungsstellen werden MigrantInnen aus unterschiedlichen Kulturen beraten. Das verlangt von uns
BeraterInnen natürliche Weltoffenheit sowie ein hohes Maß an politischem und kulturellem Interesse.
Die Sorgen aller Ratsuchenden sind unterschiedlich:
- rechtliche Fragen (wie z.B. Ausländergesetz);
- familiäre Fragen (wie Ehe- / Partnerschaft oder Erziehungs / Generationskonflikte);
- soziale Fragen (wie Arbeitsplatz oder Wohnraum);
- schulische oder berufliche Perspektiven,
- sowie Erkrankung, Behinderung, Suchtgefahr oder Strafsachen und viele andere.
Wir beraten persönlich, begleiten und vermitteln im Sinne größtmöglicher Integration.
Unsere Kooperationspartner sind u.a. öffentliche Stellen, Fachdienste, Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Justiz.
Wir erfüllen den Auftrag der Kirche durch unser christliches Menschenbild.
Für die Unterstützung, die ich in der Quickborner Pfarrgemeinde erfahren darf, danke ich im Namen aller Ratsuchenden.
Andja Zdravac - Dipl.-Sozialarbeiterin
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6. DEKANAT
Dekanatsjugendreferentin: Frau Melanie Gerhardt.
Zu allen Dekanatsjugendveranstaltungen gibt es weitere Informationen im Dekanatsjugendbüro:
Kath.-Jugend Dekanat Itzehoe
Beselerstr. 4a
25335 Elmshorn
Tel.: 04121-261241 FAX: 04121-261242
E-Mail:dekanatsjugend-iz@web.de
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