1. VORWORT
Liebe Mitglieder unserer Pfarrgemeinde!
Eine jüdische Überlieferung erzählt, dass Gott dem Menschen einen Mantel mit zwei Taschen gab. In diese Taschen soll er
abwechselnd greifen, um in ihnen zwei Wahrheiten zu finden. Die eine Wahrheit lautet: Du, Mensch, bist Staub! Die andere: Um
deinetwillen wurde alles erschaffen!
Ein Tag wie der Aschermittwoch lässt uns fragen: "Wer bist du Mensch?" Wer weiß darauf eine allgemein gültige Antwort? Unsere Jahre
gehen dahin. Die Erfahrungen mit den unzähligen Generationen, die vor uns gelebt haben, geben uns die Gewissheit mit auf
den Weg, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt auch unser Körper in Staub und Asche zerfällt.
Unter der Sonne gibt es gewiss Edleres als Staub und Asche, z. B. Edelstein oder Gold. Gott hat aber nun einmal den Menschen aus
dem bescheidensten aller Materialien geformt: aus Erde, aus Staub. Zugleich erhielt der Mensch jedoch das Wertvollste und
das Kostbarste mit auf den Weg: den Odem, den Geist, den Heiligen Geist.
Dieser Geist gibt uns eine Ahnung davon, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen. Ein Beter im Alten Testament begriff
davon schon etwas, indem er sich an Gott wendet: "Ehe die Erde entstand und das Weltall, bist du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du lässt die Menschen zurückkehren zum Staub und sprichst: "Kommt wieder, ihr Menschen" (Ps 90,3).
Eigentlich dürfte es, so unser Empfinden, das Zerfallen des Leibes in Staub und Asche nicht geben. Gott jedoch ist Garant dafür,
dass es dabei nicht bleibt. Die Auferstehung Jesu ist der Aufstand Gottes gegen den Tod. Gott will den ewigen Tod nicht, Gott ist
ein Freund des Lebens. Von Jesus, dem Auferstandenen, gibt es daher wohl das Grab, das leere Grab, zu bestaunen, aber keine
Mumie, keine Reliquie, keine Asche.
Staub und Asche sind in der Bibel anschauliche Bilder der Vergänglichkeit. Bußübungen wurden in der Antike bildhaft durchgeführt
durch Bestreuung des Hauptes mit Asche. Die Kirche hat diesen Ritus vor vielen Jahrhunderten übernommen und ihn an den Beginn der
österlichen Bußzeit gestellt. Daher heißt der erste Tag der Fastenzeit noch heute "Aschermittwoch".
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei", heißt es im Karneval. Genau das Gegenteil ist der Fall. Wer sich die Worte
"Bedenke, Mensch, du bist Staub, und zu Staub kehrst du zurück" sagen lässt und der Aufforderung folgt: "Bekehre dich und glaube an
das Evangelium", der ist bereit zu einer neuen Hinwendung zu Gott. Ihm, dem Gott des Lebens, traut der Christ alles zu, auch jene
erstaunliche Neuschöpfung, in einem neuen verklärten Leib Christus gleichgestaltet zu werden: "Seht, ich mache
alles neu" (Offb 21,5).
Ihr Pfarrer Wolfgang Guttmann
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2. NACHRICHTEN AUS DEM LEBEN UNSERER PFARRGEMEINDE
- Strahlend über viele frohmachende Erfahrungen kehrten unsere Sternsinger von ihren Hausbesuchen am So., 09. Jan., wieder in
unser Gemeindehaus zurück. Neben umfangreichen Süßigkeiten brachten die Kinder den erstaunlichen Spendenbetrag
von € 5.157,51 (2004: € 4.466,60) mit. Zur Linderung der Kinderarmut in der Welt ist dieser Betrag bereits an das
Kindermissionswerk in Aachen weitergeleitet worden. Neben den engagierten Sternsingern gilt unser Dank allen eifrigen Spendern
sowie allen, die diese gelungene Sternsingeraktion durchführen halfen.
- Mit viel Zustimmung wurde die Benefizveranstaltung zugunsten der Flutopferkatastrophe Asiens am 21. Jan. bedacht. Als Autorin und
Schriftstellerin trug Sibille Brenner in unserer St. Marien-Kirche Hörenswertes aus ihren literarischen Werken vor und erntete
dafür viel Beifall. Der Erlös von € 1.150,-- wird den Flutopfern in Negombo, einem Ort in Sri Lanka (40.000 Einwohnern) zugute
kommen. Unser Gemeindemitglied Frau Voss kommt aus diesem Ort und weiß um die beklagenswerte Not der vielen Fischerfamilien,
die oft restlos ihre Lebensgrundlage verloren haben. Die katholischen Kirchenge-meinden sorgen sich dort sehr um die
Behebung der schrecklichen Erfahrungen der Naturkatastrophe und um die seelsorgliche Betreuung der Opfer. Dem Wunsch unserer
Gremien entsprechend wird der Erlös an die St. Marys-Church in Negombo weitergeleitet.
- Unsere Pfarrgemeinde sucht ab sofort ein neues Hausmeisterehepaar. Unsere Gemeinde hatte sich sehr gern auf ein
langfristiges Engagement des Ehepaares Johanna und Wolfgang Ulrich eingestellt, nun haben sich beide leider anders entschieden.
Wir müssen diese Entscheidung respektieren. Damit wird die 4-Zimmer-Wohnung im Gemeindehaus einschließlich darüber
liegender Mansardenwohnung frei und neu beziehbar. Wer ein Ehepaar oder eine Familie kennt, das als
Geringfügigbeschäftigte die Aufgabe der Reinigung der gemeindlichen Räumlichkeiten sowie die Pflege des Kirchengeländes
übernehmen möchte und in den geräumigen Wohnraum einziehen möchte, teile dies bitte mit bzw. richte eine Bewerbung an den
Kirchenvorstand unserer Katholischen Kirchengemeinde.
- Das Ehepaar Ohde verzichtet auf den Bezug der im Pfarrhaus freigewordenen Wohnung. Die Ausschreibung für die ab sofort
beziehbare 3-Zimmer-Wohnung wird daher wiederholt.
- Die Kirchengemeinden Quickborns laden zu vier ökumenischen Bibelgesprächen über das Lukasevangelium ein:
- Di., 01.02.: Ort: Ev.-Freikirchl. Gem. (Bapt.), Quickborn, Harksheider Weg 166, Moderator: Pastor Dr. Durst, ev.
- Di., 08.02.: Ort: Martin-Luther-Kirchengem., Quickborn, Lornsenstr. 21, Moderator: Pfr. Guttmann, r.k.
- Di., 15.02.: Ort: Röm.-Kath. Kirchengemeinde, Quickborn, Kurzer Kamp 2, Moderator: Pastor Dr. Kruse, ev.
- Di., 22.02.: Ev.-L. Kirchengem. Quickb.-Hasloh, Quickborn, Ellerauer Str. 2, Moderator: Pastor Kühne, (bapt.)
Die thematisch in sich abgeschlossenen Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.
- Von Fr., 25., bis So., 27. Febr., ziehen sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates zur jährlich
stattfindenden Klausurtagung nach Parchim zurück. In der dortigen Bildungsstätte des Erzbistums Hamburg, Edith-Stein-Haus, wird
zusammen mit Vertretern des Jugendrates alles beraten, was das Leben unserer Gemeinde ausmacht. Im Mittelpunkt der Gespräche
stehen gewiss die Restrukturierungsmaßnahmen unseres Erzbistums verbunden mit den unter den Nachbargemeinden anstehenden
Fusionsgesprächen. Berichterstattung über die Ergebnisse der Klausurtagung erfolgt während der Gemeindeversammlung
am So., 13.03., 11.15 Uhr.
- Ostern ist das größte Fest der Christenheit. Auch unsere Gemeinde bereitet sich im Zugehen auf dieses Fest durch viele
Gottesdienste und Veranstaltungen darauf vor. Was alles für Ihre persönliche Betrachtung und Vorbereitung in unserer Gemeinde
angeboten wird, entnehmen Sie bitte der ausliegenden Broschüre "Ostern 2005 entgegen".
Hl. Ansgar (03.02.), hl. Blasius (03.02.), hl. Agatha (05.02.), Hl. Scholastika (10.02.), hl. Petrus Damiani (21.02.),
hl. Polikarp (23.02.), hl. Apostel Matthias (24.02.), hl. Walburga (25.02.) sind einige Heilige, deren Gedenktage im Monat Februar
begangen werden. "Heilige sind Menschen, die es anderen leichter manchen, an Gott zu glauben", sagte einmal der evangelische in
Schweden beheimatete Bischof und Friedensnobelpreisträger Nathan Söderblom (1866-1931). Der hl. Pfarrer von Ars (1786-1859)
charakterisierte die Heiligen einmal so: "Es gibt Heilige, die hätten nie mit anderen Heiligen zusammen leben können. Nicht alle
haben also den gleichen Weg. Aber alle kommen bei Gott an."
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3. GOTTESDIENSTORDNUNG
Gottesdienste an den Werktagen:
montags - freitags: 08.30 Uhr Laudes - Morgenlob
mittwochs: 08.45 Uhr: Heilige Messe; 18.00 Uhr Anbetung; 18.30 Uhr Rosenkranzgebet (im Mai: Maiandacht)
donnerstags: 15.00 Uhr Heilige Messe am 1. und 3. Donnerstag im Monat; 21.00 Uhr Heilige
Messe an jedem letzten Donnerstag im Monat
freitags: 08.45 Uhr: Heilige Messe; Ausnahme: 1. Freitag im Monat Herz-Jesu-Freitag: 19.30 Uhr Heilige Messe; anschl. Anbetung
Beichtgelegenheiten:
samstags, 18.00 Uhr in der Versöhnungskapelle; weitere Beichtgelegenheiten nach Vereinbarung und bei den Terminen
Hl. Messe in polnischer Sprache
Am 2. und 4. Sonntag im Monat in Pinneberg, St. Pius, Feldstr. 39 um 11.15 Uhr.
Marien-Café nach dem Hochamt
Nach dem Hochamt sind alle ins Marien-Café (Gemeindesaal) eingeladen.
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4. KRANKENBESUCHE
Unseren Alten und Kranken wird gern ein
Besuch gemacht und die hl. Kommunion ins Haus gebracht. Bitte geben Sie
Nachricht, wenn jemand in Ihrer Verwandtschaft oder in der Pfarrgemeinde
sich auf einen Besuch freut. An dieser
Stelle gilt unseren kranken und älteren Gemeindemitgliedern ein besonders
herzlicher Gruß.
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5. CARITAS
Kurzer Kamp 2, 25451 Quickborn
Tel. + Fax: 04106 / 82375
Sprechzeiten: dienstags: 14-17 Uhr, freitags: 9-12 Uhr
Der Migrationsdienst ist ein Fachdienst der Caritas. Neben sozialpädagogischer Arbeit hat bei der Beratung die Berücksichtigung der
jeweiligen Sprache und Kultur eine besondere Bedeutung.
In unseren Beratungsstellen werden MigrantInnen aus unterschiedlichen Kulturen beraten. Das verlangt von uns
BeraterInnen natürliche Weltoffenheit sowie ein hohes Maß an politischem und kulturellem Interesse.
Die Sorgen aller Ratsuchenden sind unterschiedlich:
- rechtliche Fragen (wie z.B. Ausländergesetz);
- familiäre Fragen (wie Ehe- / Partnerschaft oder Erziehungs / Generationskonflikte);
- soziale Fragen (wie Arbeitsplatz oder Wohnraum);
- schulische oder berufliche Perspektiven,
- sowie Erkrankung, Behinderung, Suchtgefahr oder Strafsachen und viele andere.
Wir beraten persönlich, begleiten und vermitteln im Sinne größtmöglicher Integration.
Unsere Kooperationspartner sind u.a. öffentliche Stellen, Fachdienste, Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Justiz.
Wir erfüllen den Auftrag der Kirche durch unser christliches Menschenbild.
Für die Unterstützung, die ich in der Quickborner Pfarrgemeinde erfahren darf, danke ich im Namen aller Ratsuchenden.
Andja Zdravac - Dipl.-Sozialarbeiterin
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6. DEKANAT
Dekanatsjugendreferentin: Frau Melanie Gerhardt.
Zu allen Dekanatsjugendveranstaltungen gibt es weitere Informationen im Dekanatsjugendbüro:
Kath.-Jugend Dekanat Itzehoe
Beselerstr. 4a
25335 Elmshorn
Tel.: 04121-261241 FAX: 04121-261242
E-Mail:dekanatsjugend-iz@web.de
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