1. VORWORT
Liebe Mitglieder unserer Pfarrgemeinde!
"Passion Christi" - "Das Leiden Christi"! Durch den derzeit in den Kinos laufenden Hollywood-Film wird vielen bewusst, wie bitter das
Leiden Jesu war. Gewiss kann man das Leiden Jesu effektvoll überzeichnen, man kann andererseits das Leiden Jesu auch verharmlosen.
Nicht umsonst wird in dieser Zeit des Kirchenjahres traditionell die Leidensgeschichte vorgetragen, damit das Volk Gottes nie
vergisst, was der Messias für uns auf sich genommen hat.
Die Nachdenklichkeit über das Leiden Jesu fällt hinein in eine Zeit des Umbruchs. Die Kirche erleidet, so wird festgestellt, eine
tiefgreifende Umbaukrise. Neben der finanziellen Krise ist es vor allem auch eine geistige und geistliche. Unsere Zeit vertröstet sich
gern auf das Diesseits, die Suche nach dem Paradies findet hier auf Erden statt. Menschen suchen den Himmel noch vor dem
Tod. Hat unter diesen Vorzeichen die Betrachtung des Leidens Jesu überhaupt noch Zukunft?
Trefflich wird die Situation der Christen ins Bild gebracht im biblischen Drama vom Seesturm (Mk 4,35-41). In der Notsituation auf
dem See Genezareth wird Jesus, nachdem er mit messianischer Macht die Naturgewalt bannte, die Seinen fragen: "Was seid ihr so
ängstlich? Habt ihr keinen Glauben?"
Ist das nicht unsere Situation? Auch wir dürfen nicht damit rechnen, dass die Lebensfahrt mit Jesus eine gemütliche Spazierfahrt
wird. Da ist vieles auszuhalten. Es ist wie ein Wunder, dass dieses Schiff der Glaubenden trotz vieler Unsicherheiten schon über
Jahrtausende fährt. Sicherlich sind unsere Fragen berechtigt. Aber wir haben uns von Jesus ebenso fragen zu lassen, ob wir
unsere ängstliche Sorge nach abgesicherten Lebensstandards nicht wichtiger nehmen als seine frohmachende Botschaft vom
anbrechenden Reich Gottes.
Welches Zeichen des Lebens ist denn überzeugender als das des Kreuzes? Das Kreuz bleibt Zeichen der Hoffnung: Gott kniet sich selbst
in die Leidensgeschichte der Menschheit hinein. Er macht ihr Leiden zu seinem Leiden. Gott nimmt die Autorität der Leidenden ernst.
Die Liebe Gottes geht soweit, dass diese Liebe ihm selbst ganz bitter weh tut. Jesus wird sagen: "Niemand hat eine größere
Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde" (Joh 15,13).
Im Kreuz ist mehr zu entdecken als eine geometrische Figur oder ein Schmuckgegenstand. Nicht das Künstlerische gilt, sondern der
Schmerz aus Liebe. Solange die Passion Jesu nicht aus dem Blickfeld gerät, wird das Schiff der Kirche zwar nicht von den Stürmen der
Zeit verschont bleiben, aber auch erst recht nicht kentern. Jesus bleibt HERR der Geschichte und aller Lebensabläufe.
Sein Wort als AUFERSTANDENER dürfen wir uns auch heute zu eigen machen: "Seht ich bin bei euch alle Tage, bis zur Vollendung
der Welt" (Mt 28,20).
Frohe und gesegnete Ostern in der Freude unseres AUF-ERSTANDENEN CHRISTUS.
Ihr Pfarrer Wolfgang Guttmann
nach oben zurück
2. NACHRICHTEN AUS DEM LEBEN UNSERER PFARRGEMEINDE
- In seinem Hirtenwort "Das Salz im Norden" vom Februar d. J. weist Erzbischof Dr. Werner Thissen auf die schwierige finanzielle
Lage unseres Erzbistums hin. Das hat natürlich Auswirkungen auch auf die Finanzsituation der Pfarrgemeinden. Unter Berücksichtigung der
erstaunlichen Reduzierung unseres Restdarlehens auf nun € 1.592,-- braucht sich erfreulicherweise unsere Quickborner Pfarrgemeinde
nicht zu verstecken, im Gegenteil. Damit sind die Minderungen der Bezuschussungen durch das Erzbistum Hamburg jedoch noch nicht
abgedeckt. Um die zu erwartenden Kürzungen aufzufangen, entschlossen sich Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, ab sofort
eine aktuelle
"Wunschliste der Pfarrgemeinde"
zu veröffentlichen. Wie es sich beim Bau unserer neuen St. Marien-Kirche bewährte, mag
es weiterhin nicht ausgeschlossen sein, dass eine Familie bekundet, beispielsweise für Blumenschmuck, Kerzenbedarf o.ä. mit ihrer
finanziellen Unterstützung einzustehen. Solche Zusagen entlasten unseren Jahresetat nicht unbeträchtlich. Daher ist zu Ihrer
Kenntnisnahme in diesem Gemeindebrief eine
"Wunschliste der Pfarrgemeinde"
aufgeführt mit der aufrichtigen Bitte um
wohlwollende Berücksichtigung. Danke!
- Kirchweihfest ist am So., 16.05.! Bitte merken Sie sich dieses Datum schon jetzt vor. Zur Erinnerung: die Einweihung der St.
Marien-Kirche erfolgte am 28.05.2000, die Einweihung des alten Gotteshauses am 01.05.1953. Der Monat Mai, traditionell auch
Marienmonat, bleibt daher unser Monat zur Feier unseres Kirchweihfestes. Beginn der Kirchweihfeierlichkeiten ist
um 10.00 Uhr mit der Festmesse. Anschließend ist, bei hoffentlich schönem Wetter, buntes Programm rund um unseren Kirchturm.
Bei dieser Gelegenheit werden die in 2003 bestellten neuen "Lebenden Steine" verlegt. Das diesjährige Kirchweihfest ganz im
Zeichen des Dankes stehen: Dank für unsere wunderschöne neue St. Marien-Kirche verbunden mit dem Dank für die Unterstützung des
Kirchbaues durch zahllose Förderer und Wohltäter.
- Unter dem Leitwort "Meinen Frieden gebe ich euch" kommen in diesem Jahr, Pfingstmontag, 31.05., Christen verschiedener Konfessionen
aus Quickborn und Umgebung zum gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst zusammen. Ort ist wieder der Pfingstwald in Hasloh.
Anschließend werden Mittagsimbiss und Getränke angeboten. Laden Sie bitte in ihrem Umfeld zu diesem traditionell immer sehr
erinnerungswürdigen Gottesdienst ein.
- "Kommt mit an einen einsamen Ort", unter diesem Leitwort finden von Mo., 25. bis Fr. 29.10., in der Abtei der Benediktinerinnen
Heilig Kreuz für Quickborner Gemeindemitglieder und allen, die unserer Gemeinde nahe stehen, Tage der Besinnung statt.
Wenn Sie Fragen des Lebens neu auf die Spur kommen möchten oder in Gelassenheit geistliche Gespräche führen wollen, dann
kommen Sie nach Herstelle/Weser mit. Übrigens weihen die Schwestern in diesem Sommer ein neu errichtetes Gästehaus ein,
in dem wir auch untergebracht sein werden. Weitere Informationen einschließlich Anmeldung entnehmen Sie bitte der im
Schriftenstand der Kirche ausliegenden Broschüre.
Zu guter Letzt noch das: Ein Gast beschwert sich bei der Bedienung: "In meinem Austernragout fand ich keine
einzige Auster!" - "Wenn Sie das so enttäuscht, mein Herr, dann sollten Sie besser auch auf unseren Nachtisch verzichten." - "Warum denn
das?" - "Heute ist vorgesehen Götterspeise."
nach oben zurück
3. GOTTESDIENSTORDNUNG
Gottesdienste an den Werktagen:
montags - freitags: 08.30 Uhr Laudes - Morgenlob
mittwochs: 08.45 Uhr: Heilige Messe; 18.00 Uhr Anbetung; 18.30 Uhr Rosenkranzgebet (im Mai: Maiandacht)
donnerstags: 15.00 Uhr Heilige Messe am 1. und 3. Donnerstag im Monat; 21.00 Uhr Heilige
Messe an jedem letzten Donnerstag im Monat
freitags: 08.45 Uhr: Heilige Messe; Ausnahme: 1. Freitag im Monat Herz-Jesu-Freitag: 19.30 Uhr Heilige Messe; anschl. Anbetung
Beichtgelegenheiten:
samstags, 18.00 Uhr in der Versöhnungskapelle; weitere Beichtgelegenheiten nach Vereinbarung und bei den Terminen
Hl. Messe in polnischer Sprache
Am 2. und 4. Sonntag im Monat in Pinneberg, St. Pius, Feldstr. 39 um 11.15 Uhr.
Marien-Café nach dem Hochamt
Nach dem Hochamt sind alle ins Marien-Café (Gemeindesaal) eingeladen.
nach oben zurück
4. KRANKENBESUCHE
Unseren Alten und Kranken wird gern ein
Besuch gemacht und die hl. Kommunion ins Haus gebracht. Bitte geben Sie
Nachricht, wenn jemand in Ihrer Verwandtschaft oder in der Pfarrgemeinde
sich auf einen Besuch freut. An dieser
Stelle gilt unseren kranken und älteren Gemeindemitgliedern ein besonders
herzlicher Gruß.
nach oben zurück
5. KINDERGARTEN
Neu: Hompage, u.a. mit pädagogischer Konzeption und Leitlinien
Vormittagsgruppe: Mo. - Fr. 08.30 - 12.30 Uhr
Monatsbeitrag: 1. Kind: € 128,00; 2. Kind: € 90,00
Nachmittagsgruppe: nur Mo., Mi., Do. 13.30 - 17.30 Uhr
Monatsbeitrag: 1. Kind: € 77,00; 2. Kind: € 54,00
Spielkreisgruppen: Für Eltern mit Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren;
Monatsbeitrag € 13,00; Leitung: Frau Lechner
1. Gruppe Do. 09:00 - 10:30 Uhr;
2. Gruppe Do. 10:30 - 12:00 Uhr
Auskünfte über die Gruppen erhalten
Sie bei der Leiterin des Kindergartens, Frau Edith Wacker (04106/60234).
Bankverbindung des Kindergartens:
Postbank Hamburg
Kontonr.: 508586-201
BLZ: 20010020
nach oben zurück
6. CARITAS
Kurzer Kamp 2, 25451 Quickborn
Tel. + Fax: 04106 / 82375
Sprechzeiten: dienstags: 14-17 Uhr, freitags: 9-12 Uhr
Der Migrationsdienst ist ein Fachdienst der Caritas. Neben sozialpädagogischer Arbeit hat bei der Beratung die Berücksichtigung der
jeweiligen Sprache und Kultur eine besondere Bedeutung.
In unseren Beratungsstellen werden MigrantInnen aus unterschiedlichen Kulturen beraten. Das verlangt von uns
BeraterInnen natürliche Weltoffenheit sowie ein hohes Maß an politischem und kulturellem Interesse.
Die Sorgen aller Ratsuchenden sind unterschiedlich:
- rechtliche Fragen (wie z.B. Ausländergesetz);
- familiäre Fragen (wie Ehe- / Partnerschaft oder Erziehungs / Generationskonflikte);
- soziale Fragen (wie Arbeitsplatz oder Wohnraum);
- schulische oder berufliche Perspektiven,
- sowie Erkrankung, Behinderung, Suchtgefahr oder Strafsachen und viele andere.
Wir beraten persönlich, begleiten und vermitteln im Sinne größtmöglicher Integration.
Unsere Kooperationspartner sind u.a. öffentliche Stellen, Fachdienste, Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Justiz.
Wir erfüllen den Auftrag der Kirche durch unser christliches Menschenbild.
Für die Unterstützung, die ich in der Quickborner Pfarrgemeinde erfahren darf, danke ich im Namen aller Ratsuchenden.
Andja Zdravac - Dipl.-Sozialarbeiterin
nach oben zurück
7. DEKANAT
Dekanatsjugendreferentin: Frau Melanie Gerhardt.
Zu allen Dekanatsjugendveranstaltungen gibt es weitere Informationen im Dekanatsjugendbüro:
Kath.-Jugend Dekanat Itzehoe
Beselerstr. 4a
25335 Elmshorn
Tel.: 04121-261241 FAX: 04121-261242
E-Mail:dekanatsjugend-iz@web.de
nach oben zurück