St. Marien Quickborn

St. Marien Quickborn - Kurzer Kamp 2 - 25451 Quickborn - Tel.: 04106 / 2422 - E-Mail - Öffnungszeiten
Startseite
Offizielles
Gottesdienstordnung
Pfarrbrief
Wunschliste
Kindergarten
Caritas
Stiftung
Förderkreis
Termine
Newsletter
Regelmäßige Treffen
Pfadfinder
Zeltlager
Chronik
Gotteshaus
St. Marien Shop
Geogr. Lage Quickborns
Gästebuch
Links
Kontakt
Impressum

 

Wo Wasser und Licht sich treffen

Am 28. Mai ist die feierliche Kirchweihe in Quickborn

Quickborn (aus) - "Keiner darf vorher in dir neue Kirche" [unmittelbar vor der Einweihungsfeier; Anm. d. Webmaster], sagt der Quickborner Pfarrer Wolfgang Guttmann bestimmt, "darauf haben wir extra bei den Einladungen hingewiesen." Als erster soll am Festtag der Kirchweihe Erzbischof Ludwig Averkamp allein in die Kirche einziehen und mit einem Bibelzitat die Kirchentür öffnen: "So spricht der Herr, ich bin dir Tür, wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden."
Doch bis zur Kirchweihe am 28. Mai muss die Gemeinde noch viel vorbereiten. Bereits Ende März haben sich Mitglieder aller Gemeindegremien zu einem Vorbereitungswochenende ins Edith-Stein-Haus in Parchim zurückgezogen. Dabei haben sie alle Ideen und Aufgaben zusammengestellt und ein eigenes Vorbereitungsteam ausgewählt. Schließlich erwarten die Quickborner einen großen Ansturm.
So kommen neben den beiden Chören der St. Marien-Gemeinde auch die Chöre der spanischen und kroatischen Gemeinde [in St. Marien integriert; Anm. d. Macher]. Außerdem tritt der Posaunenchor der evangelischen Kirche auf.
"Wir haben nicht genug Messdienergewänder für alle", sagt Anne Schommer vom Kirchenvorstand. Sie hofft auf weitere Gewänder von Nachbargemeinden, denn auch ehemalige Messdiener wollen bei der Feier dabei sein. Auf dem Kirchvorplatz sollen Bänke und Pavillons aufgestellt werden, da nicht alle Besucher in der neuen Kirche Platz finden werden. Für sie wird eine Beschallungsanlage die Feier nach draußen übertragen.
Währenddessen wird auf dem Kirchvorplatz noch fleißig gearbeitet. Gerade ist ein Findling aufgestellt worden, gut zwei Meter hoch und über vier Tonnen schwer. Aus ihm soll Wasser sprudeln. Symbolisch wird dann in der Pflasterung ein Wasserband vom Findling zum Altar führen. Dort tritt es auf das Lichtband, das vom Turm der Kirche kommt. Pfarrer Guttmann: "Licht und Wasser sind unabdingbare Elemente für das Leben. Die Idee passt sehr gut zu der ganzen Bildersprache unserer Kirche."
Unter dem neuen Altar ist der frühere Altar aus der alten Kirche in den Boden eingelassen worden. "Ein Zeichen für die eucharistische Tradition", betont Pfarrer Wolfgang Guttmann. Auch einige Fenster und Steine stammen von der alten Kirchen. Und die alte Glocke steht mittlerweile vor dem Gemeindehaus.
Schon fast zwei Jahre dauert der Bau der neuen Kirche. Bereits seit drei Jahren kommt deshalb der Kirchenvorstand jeden Mittwoch zusammen und berät sich. Aber die ganze Gemeinde ist bei den Plänen und dem Bau dabei, sagt Pfarrer Guttmann. "Es ist gigantisch, wie eine Riesenbewegung. Jeder nimmt den anderen mit auf dem Weg."

Gemeindemitglieder

aus: "Neue Kirchenzeitung", Nr. 17, Ostern 2000