Der Grundriss
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(wurde noch geringfügig geändert)
Einige Erklärungen zur Gestaltung des Innenraumes:
Durchgängiger Grundzug der Architektur
ist das Dreieck. Diese geometrische Linienführung, die an das Gottesbild
der Dreieinigkeit erinnert, unterstreicht das Gemeinschaftsstiftende der
Gottesdienstfeier unter Beibehaltung der Zenrtrierung auf den Altarraum.
Ein ungebrochenes Lichtband im Frontwinkel mit dem davor hängenden
Kreuz lenkt den Blick auf den Altarraum. (Das Kreuz ist nach langer Diskussion
und entgegen dem Wunsch der Architekten und der Kunstkommision des Erzbistums
das aus der alten Kirche. Es ist lediglich renoviert worden.)
Die leichte
Rundung der Kirchenbänke vermittelt Wir-Gefühl: weiträumiges
Miteinander bei einer einheitlichen Ausrichtung. Die breit angelegte Ausdehnung
des Hauptraumes bietet viel Platz. Trotzdem hat auch eine kleinere Anzahl
von Gottesdienstbesuchern nicht das Empfinden, sich in dem großen
Raum zu verlieren.
Ein
großzügig angelegter Mittelgang bietet Gelegenheit für
feierliche liturgische Gestaltung. Um den Einzug von hinten aber zu etwas
Besonderem zu machen, ist die Sakristei im vorderen Bereich der
Kirche nahe dem Altarraum angesiedelt, so dass der allsonntägliche
Einzug von dort aus geschehen kann.
Auch der Altarraum
ist breit angelegt. Neben dem zentriert aufgestellten Altar geben die Seiten
rechts und links Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Gottesdienstes.
Z.B. können hier Rollenspiele während Jugendmessen stattfinden
und Chöre die Messfeier musikalisch begleiten.
Der Tabanakel
als Aufbewahrungsort des heiligen Brotes steht an der linken Seite des
Altarraumes (anders als im Bild oben). Eine mit Glas versehene Öffnung
stellt eine optische Verbindung zur Werktagskapelle her.
Der Ambo, Ort
der Verkündigung als Tisch des Wortes, steht auf der rechten Seite
des Altarraumes.
Für den Empfang
des Sakramentes der Versöhnung, die Beichte, ist ein eigener
Raum vorgesehen. Mit seiner hellen Ausgestaltung soll die neue Weite und
Freiheit sinnfällig vermittelt werden, die durch die göttliche
Vergebung erfahren wird.
Überhaupt soll
das gesamte Gotteshaus durch die vielen großflächig angelegten
Fenster,
unterstützt durch weiße Wand- und Deckenpartien sowie hellem
Natursteinfußboden, einen strahlenden und lichtdurchfluteten Kirchenraum
hergeben.
Die neue Kirche bietet Platz für
etwa 200 Personen. Durch Zusatzbestuhlung im hinteren Bereich sowie auf
der großzügig angelegten Empore kann die Sitzplatzzahl auf ca.
400 Personen erweitert werden.
Die Empore (Abgrenzung ist im Bild
durch die gestrichelte Linie angedeutet) ist zusätzlich Ort für
musikalische Gestaltungen. Des weiteren hat sich die Jugend sehr für
diese eingesetzt, weil sie die Empore der alten Kirche immer als Treffpunkt
im Gottesdienst genutzt hat.
Für das Taufbecken
ist unterhalb des Turms ein eigener Kapellenraum eingerichtet. Die Taufe
ist das Anfangssakrament eines Christen, durch das ein(e) Getaufte(r) in
die Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche aufgenommen wird. Das Taufbecken
in der Nähe des Eingangsbereiches vorzusehen, ist daher traditionell
sinnfällig. Trotzdem ist dabei die Einbindung in den Gottesdienst,
besonders mit der Gemeinde zusammen, erwünscht.
Einrichtugsgegenstände unserer alten
St.Marien-Kirche wurden in die neue übernommen. So wurden z.B. der
Kreuzweg und das Kreuz im Altarraum wieder aufgehängt. Die Fenster aus dem damaligen Altarraum beleuchten nun die Werktagskapelle.